Seit 1999 verkaufe ich bei eBay, mittlerweile über 250 Artikel. Als ich zwei Uhren loswerden wollte, war die gute Nachricht: Privatverkauf ist inzwischen kostenlos. Die schlechte: Meine ganz normale MoonSwatch wurde automatisch als Fälschung gesperrt, mein Einspruch ebenso automatisch abgelehnt. Was folgte, war ein Chatbot, der das Gespräch dreimal für beendet erklärte, und ein Callcenter ohne Antworten. Ein Blick auf eBays wachsenden KI-Einsatz und warum ich nach 27 Jahren gehe.
Zehn Jahre lang habe ich meine Wohngebäudeversicherung nicht angeschaut – bis eine spürbar höhere Beitragsrechnung mich dazu gebracht hat, die Police für mein 1914 gebautes Zweifamilienhaus in Mönchengladbach genau durchzugehen. In diesem Beitrag zeige ich, wie ich die Versicherungssumme über den gleitenden Neuwertfaktor nachgerechnet habe, warum Elementarschutz für ein altes Haus in Rheinnähe keine Option war, sondern Pflicht, und wo sich eine niedrige Selbstbeteiligung wirklich lohnt. Außerdem erzähle ich, wie ich ein Gegenangebot eingeholt habe – klassisch per E-Mail und digital über eine Vergleichs-App – und warum am Ende nicht der Wechsel, sondern die Verhandlung mit meinem bestehenden Versicherer die bessere Lösung war.
Ein Roadtrip zu zweit von Mönchengladbach an die Algarve – mit dem Elektroauto. Was nach einer logistischen Herausforderung klingt, entpuppt sich als digitales Planungsprojekt: Claude für die Recherche, ABRP für die Ladelogik, Laura als Bordcomputer, dazu sieben Ladekarten und ein bestellter Fulli-Nomade-Transponder für die Maut in drei Ländern. Vier Länder, 4.510 Kilometer, das Viadukt von Millau auf Hin- und Rückweg, sieben Nächte Golf in Alte, ein Mautbudget von rund 140 Euro je Richtung. Wie die Route zustande kam, wo ABRP an seine Grenzen stößt und was wir über elektronische Mautboxen gelernt haben – das steht hier.
Zum ersten Mal allein mit dem Elektroauto unterwegs – und direkt gelernt, dass nicht das Auto das Problem ist, sondern alles drumherum. Die erste Ladesäule in Soest war defekt, die zweite fand ich zufällig in einem Parkhaus, das mir zum Ladestrom noch 2,50 Euro Parkgebühr berechnete. Am Golfplatz kostete fehlender Mobilfunkempfang 21 Cent Aufschlag pro Kilowattstunde, beim zweiten Besuch kam eine Blockiergebühr dazu. Dazwischen ein Ladevorgang in Duisburg, der einfach funktionierte. Fazit nach fünf Stopps: fünf Ladekarten im Auto, keine Reichweitenangst, dafür Tarifangst an jeder zweiten Säule.
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Digital seit BTX – ehrliche Geschichten über KI, Technik und den ganz normalen Wahnsinn der Digitalisierung.
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