Der zweite Teil der Trans-Europa-Tour: von der Algarve über Spanien und Frankreich bis vor die Tore von Lyon – an einem Tag allein 1.129 Kilometer –, dann über die Schweiz zurück nach Mönchengladbach. Mit dabei: eine bewusst ausgelassene Attraktion, eine defekte Ladesäule kurz vor dem Ziel und die komplette Kostenrechnung der Tour: 980,93 Euro für Strom und Maut, macht mit den Hotels unterwegs rund 1.481 Euro – kaum weniger, als Fliegen plus Mietwagen gekostet hätte. Ein ehrliches Fazit nach 4.700 gefahrenen Kilometern.
Acht Tage, 4.700 Kilometer, komplett elektrisch: von Mönchengladbach über Luxemburg, Frankreich und Spanien bis an die Algarve. In diesem ersten Teil geht es um die Hinreise – vier Tage mit über 2.900 Kilometern, einer defekten Ladesäule am Hotel, einem spontanen Zwischenstopp vor dem Guggenheim-Museum in Bilbao und Ladepreisen, die zwischen 0,44 und 0,80 Euro pro Kilowattstunde schwanken. Ein ehrlicher Bericht darüber, was auf so einer Strecke tatsächlich zum Problem wird – und was überraschend gut funktioniert.
Ein neuer Job, ein unterschriebener Vertrag – und am ersten Arbeitstag die Kündigung per E-Mail, noch bevor ich einen Stift in die Hand genommen hatte. Statt es hinzunehmen, habe ich dokumentiert, meine Arbeitskraft schriftlich angeboten und eine Kündigungsschutzklage ohne eigenen Anwalt eingereicht. Der Weg zum Arbeitsgericht lief komplett digital: über „Mein Justizpostfach“, angemeldet mit BundID, ohne Einschreiben und Postlaufzeit. Ich erzähle, wie die Kündigung ablief, welche Fristen und Kostenregeln im Arbeitsrecht wirklich zählen, warum ein gerichtlicher Vergleich mehr wert ist als jeder private Vertrag – und wo der digitale Behördenweg an seine Grenzen stößt.
Eigentlich war vor der Portugal-Reise alles geplant – bis die Stadt Mönchengladbach wegen einsturzgefährdeter Holzmasten sämtliche Straßenlaternen abbaut und unsere Straße im Dunkeln zurücklässt. Statt auf den Umbau zu warten, haben wir kurzerhand zusätzliche Außenbeleuchtung und mehrere Überwachungskameras nachgerüstet – Hardware in einer Stunde montiert, die App-Einrichtung hat länger gedauert. Denn ein einziges, kostenloses System für Kameras verschiedener Hersteller gibt es praktisch nicht, auch der Matter-Standard hilft in der Praxis noch nicht überall. Ein persönlicher Bericht über improvisierte Zuhause-Sicherheit kurz vor der Abreise, zwischen Bürokratie, Bewegungsmeldern und einer fast fertigen Packliste.
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Digital seit BTX – ehrliche Geschichten über KI, Technik und den ganz normalen Wahnsinn der Digitalisierung.
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