Seit 1999 verkaufe ich bei eBay, mittlerweile über 250 Artikel. Als ich zwei Uhren loswerden wollte, war die gute Nachricht: Privatverkauf ist inzwischen kostenlos. Die schlechte: Meine ganz normale MoonSwatch wurde automatisch als Fälschung gesperrt, mein Einspruch ebenso automatisch abgelehnt. Was folgte, war ein Chatbot, der das Gespräch dreimal für beendet erklärte, und ein Callcenter ohne Antworten. Ein Blick auf eBays wachsenden KI-Einsatz und warum ich nach 27 Jahren gehe.
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Zum ersten Mal allein mit dem Elektroauto unterwegs – und direkt gelernt, dass nicht das Auto das Problem ist, sondern alles drumherum. Die erste Ladesäule in Soest war defekt, die zweite fand ich zufällig in einem Parkhaus, das mir zum Ladestrom noch 2,50 Euro Parkgebühr berechnete. Am Golfplatz kostete fehlender Mobilfunkempfang 21 Cent Aufschlag pro Kilowattstunde, beim zweiten Besuch kam eine Blockiergebühr dazu. Dazwischen ein Ladevorgang in Duisburg, der einfach funktionierte. Fazit nach fünf Stopps: fünf Ladekarten im Auto, keine Reichweitenangst, dafür Tarifangst an jeder zweiten Säule.
KI-Kennzeichnungspflicht, EU-KI-Verordnung, Art. 50 AI Act, Deepfake, Transparenzpflicht, C2PA, Wasserzeichen
Excerpt: Seit meinem ersten KI-gestützten Beitrag steht unter meinen Artikeln ein Hinweis: mit KI bearbeitet, Bild KI-generiert. Freiwillig, ohne dass es jemand verlangt hat. Ab dem 2. August 2026 wird genau diese Transparenz für viele zur Pflicht – über Art. 50 der EU-KI-Verordnung. Ich schaue mir an, was ab August für Texte, Bilder und Chatbots gilt, wer wirklich betroffen ist, und warum mein einfacher Satz unter jedem Beitrag offenbar schon lange das trifft, was der Gesetzgeber jetzt verlangt. Wasserzeichen und maschinenlesbare Kennzeichnung kommen erst später – das bleibt vorerst Sache der großen KI-Anbieter.
Der Freischaltcode ist angekommen, das Profil steht – und trotzdem gibt es einiges zu berichten. Warum am Ende nur zwei statt vier ehemalige Arbeitgeber eine Verdienstbescheinigung einreichen mussten, was automatisierte Stellenempfehlungen wirklich bedeuten (und warum mich der Algorithmus hartnäckig für den Einzelhandel hält), und wie sich der neue Videotermin bei der Arbeitsagentur im Vergleich zu den alten Vor-Ort-Terminen schlägt. Ein Zwischenstand aus dem laufenden Meldeprozess, mit allem, was dazwischen gewöhnungsbedürftig war.
Ein zweites Postfach neben der BundID, speziell für die Justiz: Was Mein Justizpostfach kann, wofür es taugt und wo es an seine Grenzen kommt.
Ich nutze meine BundID nur zum Einloggen – dabei kann sie viel mehr: ein eigenes Postfach, Formular-Vorausfüllung und bald sogar Pflicht statt Kür.
Als Berater für Cobotik in der Gebäudereinigung predige ich Kunden seit Jahren die Vorzüge kollaborativer Reinigungsroboter. Im Mai habe ich mir selbst einen Dreame L40 Ultra A zugelegt – und gelernt, dass auch ein Gerät mit 24.000 Pa Saugleistung an losen Kabeln und hochflorigen Teppichen scheitern kann. Nach ein paar Nächten voller Stolperfallen und angepassten Sperrzonen läuft die Reinigung inzwischen zuverlässig. Seit Juni ist ein zweiter Dreame im Dachgeschoss im Einsatz, fest programmiert auf drei Termine pro Woche. Nach sechs Wochen ziehe ich eine positive Bilanz – und überlege, ob ein dritter Roboter für das Erdgeschoss folgt.
Der BSI hat zehn Passwort-Manager getestet – bei dreien ist ein Herstellerzugriff theoretisch möglich. Warum das für meine eigene Wahl trotzdem nichts ändert.
Neun Wochen nach der ersten Meldung kam die Antwort von Lufthansa: 1.268,63 Euro Entschädigung und Auslagenerstattung für den Streik-Chaos-Trip nach Riga im April. Warum es am Ende 250 statt der im ersten Artikel genannten 400 Euro pro Person waren, wie die Auslagenerstattung lief und warum ausgerechnet die Parkgebühren nicht übernommen wurden – ein kurzes, zahlenbasiertes Update zur Geschichte vom Pilotenstreik und der 60. Geburtstagsreise.
Zum zweiten Mal muss ich mich arbeitslos melden – auch diesmal komplett online. Warum mein Personalausweis dabei nicht reicht und ausgerechnet die Post noch eine Rolle spielt.
Warum trotz elektronischem Personalausweis noch ein Freischaltcode per Post nötig ist, wenn man sich online arbeitslos meldet – ein persönlicher Blick auf die Grenzen der Verwaltungsdigitalisierung.
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