Das digitale Leben entrümpeln: Warum ich mich von XING, zahlreichen Apps und dem ständigen Rauschen verabschiedet habe. Erfahre, wie weniger Social Media zu mehr Lebensqualität führt und warum meine Blogs jetzt mein wichtigster Ankerpunkt sind.
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Wir scrollen täglich, aber was gewinnen wir dabei eigentlich? In diesem ersten Teil beleuchten wir die Lichtseiten von Social Media. Warum die digitale Welt ein Motor für Inspiration ist, wie sie das Handwerk stärkt und uns über Kontinente hinweg verbindet.
Mein Verhältnis zu Facebook hat sich über die Jahre stark verändert. Was einst Begeisterung war, ist heute Ernüchterung. Der Algorithmus machte es zunehmend schwieriger, relevante Inhalte zu sehen, während toxische Diskussionen und Desinformation immer mehr Raum einnahmen. Mittlerweile nutze ich die Plattform deutlich weniger – doch ein endgültiger Abschied fällt schwerer, als man denkt. Vor allem das Risiko von Identitätsdiebstahl durch Fake-Accounts hält mich bisher davon ab, den ‚Löschen‘-Button endgültig zu drücken. Ein ambivalenter Blick auf ein digitales Randthema meines Lebens.
Rückblickend betrachtet habe ich mich durch diesen Schnellzug der Postings ein Stück weit meiner Kreativität berauben lassen. Meine Blogbeiträge wurden weniger, weil ich Inhalte lieber direkt auf Social Media geteilt habe. Zwar sind die Rückblick-Funktionen von Facebook manchmal ganz witzig, aber letztlich zeigen sie nur flüchtige Augenblicke, bevor alles wieder verschwindet.





