August 2026:
Plan B ist längst Plan C oder D. Im Juli dachte ich noch, ohne Job wenigstens endlich Zeit für stawi.de zu haben. Das stimmte – aber auf eine Art, die ich nicht geplant hatte.
Sieben Tage Logicc-Test, drei Behörden-Artikel, ein neuer KI-Kennzeichnungspflicht-Text, und mittendrin die Frage: Was ändert sich eigentlich, wenn der Gesetzgeber das aufgreift, was ich längst freiwillig mache? Am 2. August tritt Artikel 50 der EU-KI-Verordnung in Kraft. Mein Blog wird von da an nicht mehr bloß ein persönlicher Erfahrungsbericht sein, sondern auch ein live Testfall für neue Regeln, die ich schon seit dem ersten KI-Artikel befolge, ohne dass ein Gesetz mich dazu zwang.
Das ist das Interessante: Compliance, die kein Gesetz brauchte, wird plötzlich Standard. Und während ich das beobachte, verhandelt die Arbeitsagentur noch immer über meinen Fall, der Hochzeitstag steht vor der Tür, und die Frage nach dem nächsten Job wird immer konkreter. Nicht weniger chaotisch, aber authentischer als der ursprüngliche Plan.
Es wird wieder ein ehrlicher Monat – nur eben kein geplanter. Und ja, das passt zu stawi.de.
Ein Roadtrip zu zweit von Mönchengladbach an die Algarve – mit dem Elektroauto. Was nach einer logistischen Herausforderung klingt, entpuppt sich als digitales Planungsprojekt: Claude für die Recherche, ABRP für die Ladelogik, Laura als Bordcomputer, dazu sieben Ladekarten und ein bestellter Fulli-Nomade-Transponder für die Maut in drei Ländern. Vier Länder, 4.510 Kilometer, das Viadukt von Millau auf Hin- und Rückweg, sieben Nächte Golf in Alte, ein Mautbudget von rund 140 Euro je Richtung. Wie die Route zustande kam, wo ABRP an seine Grenzen stößt und was wir über elektronische Mautboxen gelernt haben – das steht hier.
Zum ersten Mal allein mit dem Elektroauto unterwegs – und direkt gelernt, dass nicht das Auto das Problem ist, sondern alles drumherum. Die erste Ladesäule in Soest war defekt, die zweite fand ich zufällig in einem Parkhaus, das mir zum Ladestrom noch 2,50 Euro Parkgebühr berechnete. Am Golfplatz kostete fehlender Mobilfunkempfang 21 Cent Aufschlag pro Kilowattstunde, beim zweiten Besuch kam eine Blockiergebühr dazu. Dazwischen ein Ladevorgang in Duisburg, der einfach funktionierte. Fazit nach fünf Stopps: fünf Ladekarten im Auto, keine Reichweitenangst, dafür Tarifangst an jeder zweiten Säule.
Am letzten Tag meiner Logicc-Testphase meldet sich noch einmal Nils mit einer freundlichen, aber verkaufsorientierten Mail und einem Terminlink für ein Beratungsgespräch. Meine Antwort fällt ehrlich aus: Das Testvolumen war schon seit zwei Tagen aufgebraucht, Claude Cowork funktioniert über Logicc nicht, und eine native App fehlt weiterhin. Auf mein Feedback folgen zwei automatische Antworten, eine Standardbestätigung und eine ausführlichere Rückmeldung eines KI-Agenten, der immerhin ehrlich zugibt, zu Cowork keine gesicherten Informationen zu haben. Mein Fazit nach der Woche: gute Ansätze bei Modellbündelung und Datenschutz, aber der fehlende Cowork-Modus wiegt für mich als Claude-Nutzer schwerer als das Versprechen europäischer Datenverarbeitung.
Sieben Tage lang teste ich Logicc, eine Plattform, die mehrere KI-Modelle von OpenAI, Google, Anthropic und Mistral unter einer Oberfläche bündelt und die Modellauswahl per Smart Select AI automatisieren will. Statt eines weiteren Einzel-Abos verspricht Logicc zentrale Verwaltung von Chats, Dokumenten, Projekten und eigenen Assistenten, dazu europäisches Hosting und Zero-Data-Retention-Vereinbarungen mit den Modellanbietern. Die Tarife starten bei 29,90 Euro pro Nutzer und Monat und arbeiten mit einem monatlichen Nutzungsbudget statt unbegrenzter Nutzung. In diesem ersten Beitrag schaue ich mir an, was die Bündelung im Alltag bringt, wo Datenschutzversprechen Grenzen haben und für wen sich der Umstieg überhaupt lohnt, bevor ich in den kommenden Tagen konkrete Aufgaben damit ausprobiere.
Heute startet meine siebentägige Testphase mit Logicc. Die Plattform bündelt mehrere KI-Modelle wie GPT, Claude, Gemini und Mistral, verspricht europäische Datenverarbeitung und bringt Dokumente, Projekte sowie eigene Assistenten zusammen. Ich schaue mir an, was davon im digitalen Alltag wirklich hilft, wo die Grenzen liegen und ob 29,90 Euro monatlich für den Business-Tarif nachvollziehbar sind. Entscheidend werden für mich nicht große Versprechen, sondern Bedienung, Ergebnisse, Datenschutz und das monatliche Nutzungsbudget sein.

Mein KI-Hinweis war seiner Zeit voraus
KI
Wie ich mit Claude meine Jobsuche strukturiere
KI
Profil erstellt, Frist läuft: Mein zweiter Blick auf die Arbeitsagentur
Digitale Verwaltung & BehördenMeine Blog-Kategorien: Was du hier findest
Ordnung im digitalen Chaos
Passwörter, Backups, volle Postfächer, Abos, die keiner mehr braucht – der digitale Alltag produziert ständig neues Chaos. Hier zeige ich dir, wie ich das bei mir in den Griff bekomme: von Passwort-Managern über Cloud-Backups bis zum aufgeräumten Smartphone. Ehrlich, mit echten Zahlen aus meinem eigenen Alltag – auch wenn’s mal 8.734 Fotos oder 1.000 ungelesene Mails waren.
Wie ich Künstliche Intelligenz wirklich nutze
ChatGPT, Claude, Gemini und Co. begleiten mittlerweile meinen Alltag und meine Arbeit. Hier schreibe ich, was bei mir funktioniert, wo mich KI-Tools genervt haben, und wo ich ehrlich Grenzen sehe – inklusive dem Tag, an dem Gemini meinen Blog zerstörte. Keine Hochglanz-Werbung für KI, sondern meine echten Erfahrungen aus Praxis und Führungsalltag.
Meine Reise durch die digitale Welt
Von den ersten Schritten bei Facebook bis zu meiner heutigen, deutlich distanzierteren Haltung – hier erzähle ich, wie sich mein Verhältnis zu Social Media entwickelt hat. Es geht um Vor- und Nachteile, um Meta-Klagen und Datenschutz, aber auch um die gesellschaftliche Wirkung von Algorithmen und Desinformation. Persönlich beobachtet, nicht theoretisch erklärt.
Mein Alltag mit BundID, eID & Co.
Die Verwaltung soll digital werden – meine Erfahrungen damit sind gemischt. Hier berichte ich, wie es tatsächlich läuft, wenn ich mit BundID, elektronischem Personalausweis oder dem Justizpostfach hantiere, und was am Ende doch wieder auf Papier landet. Konkrete Erlebnisse statt Verwaltungssprech.
Vom Zapfhahn zur Ladesäule
Mein Umstieg vom Verbrenner aufs E-Auto war nicht geplant, ist aber passiert. Hier schreibe ich über meinen Alltag mit dem Elektroauto: Reichweite, Ladeinfrastruktur unterwegs, und wie sich ein 2.600-Kilometer-Roadtrip mit einem Škoda Enyaq tatsächlich anfühlt. Ohne Marketing-Versprechen, dafür mit den Problemen, die im Alltag wirklich auftauchen.
Persönliches und ein Blick zurück
Hier sammle ich das, was nicht in eine Ratgeber-Schublade passt: persönliche Erlebnisse wie meinen 60. Geburtstag oder die Zahnextraktion, aber auch die Geschichte meiner Blogs – von BTX über die ersten HTML-Seiten bis zum heutigen WordPress. Eine Mischung aus Alltag, Rückblick und ehrlicher Reflexion über mehr als 20 Jahre.






