Meine Reise durch die digitale Welt – Folge 11
Während viele ihre Inhalte heute ausschließlich auf Social Media teilen, sind meine eigenen Blogs für mich unverzichtbar geblieben. Sie sind der Ort, an dem ich mich frei ausdrücken kann – ganz ohne Ablenkungen oder Einschränkungen.
Meine Blogs sind über die Jahre gewachsen und haben sich immer wieder verändert. Was aber gleichgeblieben ist: Sie spiegeln meine Interessen wider und dokumentieren meinen Weg durch das Leben.
Meine digitalen Meilensteine:
stawi.de (seit 1994): Meine Basis im Netz. Diese Domain betreibe ich bereits seit 1994. In dieser Zeit wurde sie mehrfach neu aufgesetzt und hat jede technologische Welle miterlebt. Wenn ich daran denke, wie wir 1994 angefangen haben – ohne Cookies, ohne Tracking-Pixel, einfach nur Text und Leidenschaft –, dann ist mein heutiger Weg eigentlich eine Rückkehr zu den Wurzeln des echten Internets.
stawi.net (seit 1999): Mein Hauptblog für persönliche Geschichten, Erlebnisse und Reisen.
swatch.stawi.de (seit 2002): Hier dreht sich alles um Swatch-Uhren und die dazugehörigen Events.
partyschnitzel.de (2008–2019): Unser Hundeweblog mit vielen Geschichten aus dem Alltag mit unseren Vierbeinern.
Wendepunkt 2018
Im Jahr 2018 kam ein entscheidender Wendepunkt: Durch einen alten Schulfreund wurde ich auf das Enfold-Theme aufmerksam gemacht. Das war der Startschuss für eine umfassende Überarbeitung meiner Webseiten. Seitdem erstrahlen sie in einem neuen Look und fühlen sich moderner an – genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Gleichzeitig hatte ich meinen alten Webhoster verlassen und alle meine Seiten frisch bei einem neuen Provider in Deutschland anvertraut.
Unabhängigkeit statt „gemietetem Land“
Gleichzeitig entschied ich mich, meine Blogs bewusster von Social Media abzugrenzen. Wer heute nur noch auf Social Media setzt, baut sein digitales Haus auf gemietetem Land. Ein falscher Klick des Algorithmus oder eine willkürliche Sperre durch Konzerne wie Meta oder X, und die Arbeit von Jahren ist weg. Meine Blogs hingegen sind mein Eigentum – hier bin ich der Hausherr.
In einer Welt voller Social Media bleiben meine Blogs mein sicherer Hafen im Internet. Sie sind ein digitales Gedächtnis, das bis 1994 zurückreicht. Social Media ist dagegen wie ein reißender Fluss, in dem alles sofort weggeschwemmt wird: Ein Post ist nach 24 Stunden „tot“ und vergessen. Auf meinen Seiten findet man Inhalte auch nach Jahrzehnten noch wieder.
Heute bin ich stolz darauf, dass meine Webseiten eigenständig funktionieren. Ich habe keine Lust mehr, mich der Algorithmus-Knechtschaft zu unterwerfen und Inhalte nur so zu biegen, damit sie „geliked“ werden. Auf meinen Seiten schreibe ich so, wie mir der Schnabel gewachsen ist – ohne Kompromisse und ohne dass ein Computerprogramm bei Meta darüber entscheidet, ob mein Beitrag gesehen wird oder nicht.
Strategische Reichweite ohne Unterwerfung
Dennoch verschließe ich mich der Außenwelt nicht völlig: Zwischendurch mache ich Ausnahmen und poste Beiträge gezielt direkt bei Facebook, LinkedIn oder Xing. Logischerweise lässt sich in der heutigen Zeit ohne die sozialen Netzwerke kaum die notwendige Reichweite generieren, um neue Leser zu erreichen.
Der entscheidende Unterschied ist jedoch: Social Media ist für mich nur noch das Schaufenster – die Ware, das Herzstück und die volle Kontrolle liegen allein auf meinen eigenen Domains.
Was denkst du?
Besitzt du noch eine eigene Webseite oder ein Blog, oder findet dein digitales Leben nur noch auf gemietetem Land statt? Nervt dich das Diktat der Algorithmen genauso wie mich? Ich freue mich auf deinen Kommentar!





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