Der Wechsel zu WordPress – Eine neue Ära beginnt

Der Wendepunkt: Warum statisches HTML nicht mehr reichte

Nach Jahren mit statischen Webseiten war Anfang der 2000er die Luft raus. Wer damals eine Webseite pflegte, kennt das Problem: Jede kleine Änderung an der Navigation musste in jeder einzelnen HTML-Datei manuell nachgezogen werden. Das war kein Webdesign, das war reine Fleißarbeit ohne Mehrwert. Ich wusste: Wenn ich flexibel bleiben will, brauche ich ein System, das Inhalte und Design strikt trennt.

CMS-Experimente: Meine Erfahrungen mit Joomla und Drupal

Um 2002 herum begann ich, mich intensiver mit Content-Management-Systemen (CMS) auseinanderzusetzen. Ich probierte Systeme wie Joomla und Drupal aus, aber der Funke sprang nicht über. Für mich war das damals eine ziemliche Frickelei. PHP und MySQL waren noch Neuland, und ich bin mehr als einmal an einer zerschossenen Datenbank hängen geblieben. Die Systeme fühlten sich sperrig an und standen meinen Ideen eher im Weg, als sie zu unterstützen.

Der Durchbruch mit WordPress: Benutzerfreundlichkeit trifft Flexibilität

Im Jahr 2004 oder 2005 gab ich schließlich WordPress eine Chance – und das änderte alles. Es war das erste System, das sich nicht gegen mich gewehrt hat. Die Installation war simpel, die Benutzeroberfläche logisch und ich konnte mich endlich auf das Wesentliche konzentrieren: den Content.

Ich brachte mir bei, Themes anzupassen und gezielt Plugins einzubauen. Plötzlich war es möglich, Webseiten genau nach meinen Vorstellungen zu gestalten, ohne jedes Mal im Quelltext-Chaos zu versinken.

Von der Nostalgie zur modernen Webentwicklung

Microsoft FrontPage habe ich danach konsequent in Rente geschickt. Es passte einfach nicht mehr zu dem, was ich machen wollte: dynamische Inhalte mit einer echten Zukunftsperspektive.

Heute nutze ich WordPress für fast alle meine Projekte – egal ob es um berufliche Profile, Fotografie-Seiten oder persönliche Geschichten geht. In den letzten Jahren habe ich so auch vielen Freunden und Bekannten beim Start ins Netz geholfen. WordPress ist für mich heute das, was früher das Notepad war: Das unverzichtbare Werkzeug für alles Digitale.

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