Facebook brennt – und die Faktenchecker versuchen, das Feuer mit Wasserpistolen zu löschen. Warum das System Meta von Desinformation profitiert und warum Organisationen wie Mimikama oder Correctiv in einem asymmetrischen Kampf feststecken. Ein ehrlicher Blick auf die Macht der Algorithmen und meine Konsequenz daraus.
Wer heute nur auf Social Media setzt, baut auf gemietetem Land. Seit 1994 sind meine Blogs mein sicherer Hafen – ohne Algorithmus-Diktat und ohne Kompromisse.
Weniger scrollen, mehr gestalten. Nach Jahren in der digitalen Welt ziehe ich Bilanz: Warum ich Kommentare meide, meine Bildschirmzeit radikal kürze und warum stawi.de mein wichtigster Rückzugsort bleibt.
Mein Verhältnis zu Facebook hat sich über die Jahre stark verändert. Was einst Begeisterung war, ist heute Ernüchterung. Der Algorithmus machte es zunehmend schwieriger, relevante Inhalte zu sehen, während toxische Diskussionen und Desinformation immer mehr Raum einnahmen. Mittlerweile nutze ich die Plattform deutlich weniger – doch ein endgültiger Abschied fällt schwerer, als man denkt. Vor allem das Risiko von Identitätsdiebstahl durch Fake-Accounts hält mich bisher davon ab, den ‚Löschen‘-Button endgültig zu drücken. Ein ambivalenter Blick auf ein digitales Randthema meines Lebens.
Rückblickend betrachtet habe ich mich durch diesen Schnellzug der Postings ein Stück weit meiner Kreativität berauben lassen. Meine Blogbeiträge wurden weniger, weil ich Inhalte lieber direkt auf Social Media geteilt habe. Zwar sind die Rückblick-Funktionen von Facebook manchmal ganz witzig, aber letztlich zeigen sie nur flüchtige Augenblicke, bevor alles wieder verschwindet.
Während Social Media kam, bin ich meinen Webseiten treu geblieben. Von meiner ersten Webseite 1999 über Fanseiten und Hobby-Blogs bis zum Hundeblog Partyschnitzel: Eine Reise durch meine digitale Freiheit.
Ein Blog-Gewinn bei FONIC und ein mutiger Jailbreak: Das iPhone 2007 war für mich mehr als nur ein Handy. Es war der Startschuss in eine neue Freiheit – und eine harte Lektion in Sachen digitaler Achtsamkeit.
Schluss mit der HTML-Strafarbeit! Erfahre, warum der Wechsel zu WordPress für mich der Befreiungsschlag war. Von zerschossenen Datenbanken, der Suche nach dem perfekten System und dem Moment, als Webdesign plötzlich wieder Spaß machte. Ein Rückblick auf den Wendepunkt von stawi.de und meinen anderen Seiten.
Webdesign in den 90ern: Zwischen Notepad-Code und FrontPage-Frust. Erfahre, wie stawi.de 1994 als reines HTML-Projekt startete, warum Microsofts WYSIWYG-Editor das Webdesign revolutionierte und wieso statische Seiten am Ende doch aussterben mussten.
Meine Online-Reise begann zu einer Zeit, als man noch nicht vom Internet sprach. Damals hieß es schlicht und einfach „BTX“ – Bildschirmtext. Für viele heute kaum vorstellbar, aber das war der erste Schritt in eine vernetzte Welt.
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